Herr Meyer



Der Meyerspapagei bekommt erst mit ca 18 Monaten seine

gelben Federn an Kopf und Flügeln. Jungvögel sind also
leicht von erwachsenen Vögeln zu unterscheiden.


Herr Meyer schlüpfte 2004 und zog 2005 bei mir ein. Er war ein Spontankauf, wie das leider so oft bei Papagei- en passiert.
(Danke an dieser Stelle an Sancho und Elke! Ihr habt mich in diesen Laden mitgenommen, mich ermutigt und so mein Leben verändert!)

Ich habe mich in diese schwarzen Knopfaugen verliebt!

Herr Meyer hatte Glück, ich habe sofort angefangen mich zu informieren und habe auch noch nicht damit aufgehört.
Auf diesem Weg habe ich bereits einige liebe und inte- ressante Papageienverrückte getroffen, die mir kon- struktiv und kreativ bei Schwierigkeiten und Missver- ständnissen weitergeholfen haben.

Auf verschiedenen Workshops informiere ich mich regel- mäßig über neueste Erkenntnisse und Forschungsergeb- nisse hinsichtlich Haltungsbedingungen, Ernährung, Be- schäftigung, Training und somit der umfassenden Ge- sunderhaltung.

Der Meyerspapagei kann bis zu 35 Jahre alt werden und ich werde alles daran setzen, dass mein kleiner Schelm ein so hohes Alter in Fröhlichkeit und Gesundheit errei- chen kann.
Bis dahin werde ich wohl noch einige Reparaturen an meiner Wohnung und deren Einrichtung vornehmen müssen, sowie einige neue Fernbedienungen und Handys ersetzen. Blutige Finger (man ist immer selbst schuld!) heilen da ja von selbst.



Mit viel Geduld und liebevoller Konsequenz geht alles - irgendwann.

Ich kaufte den kleinen Kerl als er ca. ein halbes Jahr alt war. Mit Menschen hatte er keine guten Erfahrungen ge- macht und man hatte ihm die Flügel gestutzt. Mit sei- nesgleichen kam er auch nicht zurecht und wurde heftig gebissen. Er konnte, vielleicht aufgrund einer veränder- ten Kralle, nicht so gut klettern und dann auch noch nicht mehr fliegen zu können...

Er war total panisch.

Mit viel Geduld und Zeit konnte ich ihn davon über- zeugen, dass nicht alle Menschen böse sind. Im Gegen- teil; oft haben sie Leckerchen dabei und ärgern kann man sie auch prima.


Er hat sich zu einem sehr selbstbewussten kleinen Kerl entwickelt, der weiß wie er die Ungefiederten manipu- lieren kann. Nur mit den Gefiederten hapert es noch im- mer. Sobald auch nur ein Spatz auf dem Balkon landet, reagiert er ängstlich bis panisch. Meist erstarrt er in der Bewegung mit weit offenen Augen und leicht geöffnetem Schnabel. In seiner natürlichen Umgebung wäre er so im Baum zwischen den Blättern für Feinde schwer aus- zumachen.
Ist die Gefahr wieder weitergeflogen wird er wieder zum kleinen "Rocker", der immer mittendrin sein muß und am Liebsten irgendetwas kaputt macht.